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Kontrollierte Wohnungslüftung
Eine Kontrollierte Wohnungslüftung ist nicht mit einer Klimaanlage im herkömmlichen Sinne zu verwechseln. Im Gegensatz zur Klimaanlage dient die Kontrollierte Wohnungslüftung nicht dazu, die Luft zu erwärmen, sondern hygienische Luftverhältnisse in Innenräumen herzustellen. Dazu sind nur geringe Luftströme erforderlich.
Vorteile dieser Lüftung sind:
- Immer hygienische Luftverhältnisse im Gebäude, trotz dichter Gebäudehülle
- Verminderung der Energieverluste durch Wärmerückgewinnung
- Wartungsarme einfache Technik
- Keine störende Luftbewegungen durch niedrige Luftströme
Kraft-Wärme-Kopplung
Bei der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) werden elektrische Energie und Wärme in einem gemeinsamen Prozess erzeugt. Mit der KWK wird beispielsweise in einem Blockheizkraftwerk ein höherer thermischer Wirkungsgrad erreicht als bei der ausschließlichen Stromerzeugung.
k-Wert
Ein Begriff, der im Zusammenhang mit Wärmedämmung immer wieder auftaucht, ist der so genannte "Wärmedurchgangs-Koeffizient". Der k-Wert gibt an, wie viel Wärmeenergie durch einen Quadratmeter eines Bauteils bei einem Temperaturunterschied von einem Grad Kelvin (= ein Grad Celsius) zwischen Innen- und Außenseite dringt. Der k-Wert wird in Watt pro Quadratmeter und Grad gemessen; je niedriger er ist, desto besser die Wärmedämmung!
Kreditinstitut
Ein Kreditinstitut wird umgangssprachlich meist als Bank oder Bankhaus bezeichnet.
Ein Unternehmen ist nach dem deutschen Kreditwesengesetz (KWG) dann ein Kreditinstitut, wenn es Bankgeschäfte gewerbsmäßig oder in einem Umfang betreibt, der einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert.
Lacke
Es gibt Lacke, die durch das Verdunsten von Lösemitteln eine feste Schicht ausbilden (Nitrolacke, Alkydharzlacke, Acryllacke). Als Bindemittel fungieren Kunststoffpolymere, deren Monomere auch ausgasen können (Acrylate sind allergisierend, Styrol ist ein Nervengift und im Tierversuch krebserzeugend). Die Lacke enthalten 10 bis 70 % Lösemittel. Zum Einsatz kommen Testbenzin (kann gesundheitsschädliche Aromaten enthalten), Glykole/Glykolether (ist giftig, fruchtschädigend und beeinträchtigt die Fortpflanzungsfähigkeit) oder Isoaliphate. Letztere sind am wenigsten gesundheits- und umweltschädlich. Bei den Acryllacken sind die Kunstharzbindemittel in Wasser dispergiert. Diese Lacke beinhalten nur max. 16 % Lösemittel aber evt. problematische Konservierungsstoffe. In Reaktionslacken (Polyurethan-, Polyester- und Epoxidharzlacke) wird die Lackschicht durch eine chemische Reaktion gebildet. Die jeweiligen Komponenten (meist auch in Lösemittel gelöst) sind z .B. als giftig eingestuft (Isocyanat, Styrol), wirken sensibilisierend, sind stark ätzend (Peroxid), und stehen im Verdacht, Krebs zu erzeugen (bestimmte Polyamide). Weitere problematische Stoffe in Lacken können Kobalttrockner (siehe Naturlacke), synthetische Weichmacher und Konservierungsstoffe (Formaldehyd ist allergisierend und steht im Verdacht, Krebs zu erzeugen) sein.
Lasuren
Bindemittel von konventionellen Lasuren können Alkyd- oder Acrylharze sein. Die Lösemittelgehalte liegen zwischen 10 und 50 % (Problem: siehe Lacke). Bei Dispersionslasuren (auf Acrylatbasis) mit weniger als 10 % Lösemittel können die Konservierungsmittel problematisch sein.
Lösemittel
Lösemittel sind leicht flüchtige Verbindungen, die andere Stoffe lösen können. Nach ihrer Anwendung gehen sie unwiederbringlich verloren. Der größte Teil verdampft in die Atmosphäre. Die Kohlenwasserstoffe aus den L. und Stickoxide fungieren als Vorläufersubstanzen für die Ozonbildung in Bodennähe und sind somit verantwortlich für den Sommersmog. Ozon verstärkt außerdem den Treibhauseffekt. Lösemittel sind unterschiedlich stark wassergefährdend, feuergefährlich und gesundheitsschädlich. Heute gibt es viele lösemittelfreie bzw. -arme Produktalternativen.