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U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient)


Der U-Wert (früher k-Wert) bzw. Wärmedurchgangskoeffzient gibt an, wieviel Energie durch ein Bauteil entweichen kann. Gut gedämmte Bauteile haben kleine U-Werte. Schlecht gedämmte Bauteile haben Große U-Werte. Bauteile von Passivhäusern sollten generell U-Werte unter 0,16 haben.



Wärmebrücke


Bauteil mit höherer Wärmeleitfähigkeit als die umgebenden Baustoffe, z. B. Stahlteil, durchlaufender Beton, ungedämmte Mörtelfuge. Über diese Bauteile fließt die Wärme zur Kälte hin ab. Das erhöht nicht nur die Heizkosten, sondern ist durch mögliche Kondenswasserbildung auch gefährlich für die Bausubstanz. Vermeidung von Wärmebrücken durch sorgfältige Wärmedämmung unter besonderer Berücksichtigung der gefährdeten Stellen.



Wärmedämmung


Wärmedämmung ist der Oberbegriff für alle Maßnahmen, die Wärmeverluste von Gebäuden an die Umgebung verringern. Neben der Isolierung von Fenster- und Türfugen kann die Wärmedämmung verbessert werden durch isolierverglaste Fenster sowie durch Dämmung von Außenwänden, Decken und Böden, Keller und Dach.



Wärmepumpen


Wärmepumpen sind Maschinen, die der Luft, dem Wasser oder dem Erdreich Wärme entziehen, diese (mit Ausnahme von Absorptionswärmepumpen) über elektrisch oder verbrennungsmotorisch angetriebene Kompressoren von einem niedrigen Temperaturniveau auf ein höheres bringen und damit für Heizzwecke und Warmwasserbereitung nutzbar machen.



Wärmeschutzverordnung


Die Wärmeschutzverordnung vom 16. August 1994 gilt unter anderem für den Neubau von Wohngebäuden oder die Erneuerung von Fenstern. Sie schreibt für Fenster einen Wärmedurchgangskoeffizienten (s. k-Wert) vor, der höchstens bei 1,8 liegen darf.



Wärmetauscher


Um die Wärme vom Solarkreis an das Brauchwasser im Speicher zu übertragen, werden Wärmetauscher benötigt; dabei finden meist sogenannte Wendeln aus Glattrohren oder Kupferrohren Verwendung.



Warmwasserverbrauch


Der Wasserverbrauch ist das für den menschlichen Verbrauch benötigte Wasser. Dieses umfasst den unmittelbaren menschlichen Genuss (Trinkwasser) ebenso wie den zum alltägliche Leben (Waschen, Kochen etc.) sowie für die Landwirtschaft, das Gewerbe und die Industrie (siehe Nutzwasser) gegebenen Bedarf.
Wie der Wortsinn -verbrauch darlegt, wird hierbei das Wasser im Hinblick auf seine Menge und Qualität geändert. Der Wasserverbrauch ist daher nicht nur eine Kenngröße für die nachgefragte Wassermenge, sondern zumeist auch für die Entsorgung (Kanalisation, Kläranlage).

Der durchschnittliche Warmwasserverbrauch liegt bei 60 Litern pro Person am Tag. Der Zielwert für den Warmwasserverbrauch im Passivhaus liegt bei 25 Litern pro Person am Tag.



Wasserkraft


Wasserkraft ist ein erneuerbarer Energieträger und leistet in Deutschland mit Abstand den größten Beitrag aller erneuerbaren Energien zur Stromerzeugung. In einem Wasserkraftwerk strömt Wasser durch eine oder mehrere Turbinen, die einen Generator antreiben; dieser erzeugt Strom. Weltweit liegt der Anteil an der Stromerzeugung aus Wasserkraft bei über 20 Prozent mit hohem Ausbaupotenzial; in Deutschland hingegen beträgt dieser Wert lediglich vier Prozent, wobei das Potenzial bereits zu 80 Prozent ausgeschöpft ist.



Wassersparmaßnahmen


Folgende Einsparmaßnahmen stehen zur Verfügung:



Windenergie


Die im Wind enthaltene mechanische Energie kann in Windkraftanlagen zur Stromerzeugung und zum Antrieb von Maschinen genutzt werden. In Deutschland liegt die Windenergie mit 7,8 Milliarden Watt elektrischer Leistung, die von derzeit über 7.500 Windkraftanlagen produziert werden, an zweiter Stelle der erneuerbaren Energiequellen zur Stromerzeugung.



Wirkungsgrad


Der Wirkungsgrad ist das Verhältnis von abgegebener und aufgenommener Leistung bei der Energieumwandlung. Er ist ein Maß für die Energieeffizienz und für den notwendigen Ressourceneinsatz. Dabei muss unterschieden werden zwischen dem elektrischen Wirkungsgrad, der nur die Stromerzeugung berücksichtigt, dem thermischen Wirkungsgrad bei der Wärmeumwandlung und dem Gesamt-Wirkungsgrad. Typische heute technisch erreichte Wirkungsgrade sind: Photovoltaik 10 %, Kohlekraftwerke 45 %, Brennstoffzelle 30-55 %, Gaskraftwerke 60 %, Blockheizkraftwerke 70-85%, Dieselmotor 30 %, Benzinmotor 25 %. Die Erhöhung der Wirkungsgrade ist ein wesentliches Ziel der Energieforschung.



Zins


Preis für die Überlassung von Kapital bzw. Geld, ausgedrückt in Prozent des überlassenen Kapitals.